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Ruanda

Ruanda Karte © Fotolia 65144177

Seit Beginn des Ebolafieber-Ausbruchs im August 2018 in der Demokratischen Republik Kongo – einem Nachbarland Ruandas – sind in den Provinzen Nordkivu, Ituri und Süd-Kivu bereits mehr als 3.000 Menschen an Ebolafieber erkrankt und davon mehr als 2.000 verstorben. Das Risiko für eine Ausbreitung der Epidemie über die Landesgrenzen hinaus nach Ruanda wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als sehr hoch eingestuft. Nachdem Mitte Juli 2019 in der grenznahen Millionenstadt Goma ein erster Fall aufgetreten ist, wurden in Ruanda die Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ebolafieber-Ausbruch weiter intensiviert:

Bereits im Juni 2018 begann das EFFO-Projekt Klinikpersonal am Universitätskrankenhaus in Butare (CHUB) in Ruanda in Infektionsprävention und im Umgang mit Ebolafieber-Verdachtsfällen zu schulen. Diese Trainings fanden in Kooperation mit der Klinikpartnerschaft zwischen dem Institut für Tropenmedizin und internationale Gesundheit der Charité und CHUB statt. Seitdem hat sich die Zusammenarbeit mit dem CHUB und in Folge auch mit dem Rwanda Biomedical Center (RBC), dem Nationalen Public Health Institut Ruandas, intensiviert. Auf Anfrage des RBC unterstützt das EFFO-Projekt im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung die Durchführung von weiteren Trainingsaktivitäten für Gesundheitspersonal sowie die TrainerInnen-Ausbildung.

Stand: 20.10.2019

Pro­jekt

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Ma­nu­al

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Bur­ki­na Fa­so

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Ru­an­da

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Se­ne­gal

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