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Temporäre Isoliereinheiten

Seit 2019 stehen auch die Verbesserung und Erweiterung der infrastrukturellen Kapazitäten zur Isolierung von HCID-Patienten (High Consequence Infectious Diseases) in Ruanda im Fokus. Die Aktivitäten wurden im Zuge von COVID-19 von Ruanda als systemrelevant eingestuft.

Temporäre IsoliereinheitTemporäre Isoliereinheit © RKI

An den beiden Standorten Kanombe und Kibirizi wurden zwei neue Isolierstationen mit jeweils vier Patientenzimmern und der dazugehörigen weiteren Infrastruktur geplant und realisiert.

Beide Einrichtungen sind kurz vor der Fertigstellung (Stand Juni 2020). Dies konnte angesichts der weitreichenden Maßnahmen der ruandischen Regierung zur Bekämpfung des weltweiten COVID-19-Ausbruchs und einer zeitweiligen Ausgangssperre nur durch die Einstufung des Projektes als systemrelevant und wichtig zur Bekämpfung der aktuellen Krise umgesetzt werden. Der Beginn des ersten Einsatzes der beiden neuen Isolierstationen zur Versorgung und Behandlung von an COVID-19 erkrankten PatientInnen ist für Mitte des Jahres 2020 geplant.

Als Reaktion auf den seit 2018 andauernden Ebolafieber-Ausbruch in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo wurden für Ruanda in Kooperation mit dem Rwanda Biomedical Centre (RBC) weitere Projekte im Rahmen des EFFO-Programmes gestartet, die neben dem Training von Gesundheitspersonal weitere Aspekte im Bereich der Infektionsprävention und –bekämpfung abdecken sollen.

Stand: 01.06.2020

Pro­jekt

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Ma­nu­al

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Bur­ki­na Fa­so

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Ru­an­da

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Se­ne­gal

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