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Patientenversorgung und Trainings in Burkina Faso

Seit den ersten Fällen von COVID-19 in Burkina Faso sind EFFO-Trainer in die Patientenversorgung und Trainingsaktivitäten für Regionalteams vor Ort eingebunden. Durch telefonische Beratung wird auch das Operndorf weiter unterstützt.

Unterstützung bei Patientenversorgung Unterstützung bei Patientenversorgung © RKI

Am 9. März 2020 wurde der erste Fall von COVID-19 in Burkina Faso bestätigt; seitdem unterstützen die EFFO-TrainerInnen aktiv das Behandlungsteam am Universitätskrankenhaus Tengandogo in Ouagadougou, in dem die COVID-19-Isolierstation eingerichtet wurde. Burkina Faso zählt mit Stand Mai 2020 mehr als 800 SARS-CoV2-Infektionen über 50 Todesfälle, die meisten davon in der Hauptstadt Ouagadougou. Den EFFO-Trainern kommen dabei ihre Erfahrungen aus zahlreichen Workshops, Schulungen für Gesundheitspersonal und Simulationsübungen zugute, ihr fundiertes Wissen zu hochinfektiösen Erregern (Ebola, Lassa, Pest) und natürlich ihre praktische Erfahrung im Umgang mit Persönlicher Schutzausrüstung. EFFO-Restbestände von Schutzanzügen aus der Ebola-Epidemie konnten der COVID-19-Isolierstation zur Verfügung gestellt werden.

Auch das Team im Operndorf setzt seine Erfahrungen mit EFFO praktisch um. Die Abläufe in der Krankenstation wurden so angepasst, dass Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Zur Aufklärung der Bevölkerung wurden Poster gedruckt. In regelmäßigen Videokonferenzen tauscht sich das Team mit dem EFFO-Projektpartner in Würzburg zu aktuellen Entwicklungen und konkreten Fragen aus.

Stand: 01.06.2020

Pro­jekt

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Ma­nu­al

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Bur­ki­na Fa­so

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Ru­an­da

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Se­ne­gal

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